Mobile Sattelberatung - Ihre Sattlerei in Friesland
Mobile Sattelberatung - Ihre Sattlerei in Friesland  

Wissenswertes rund um den Sattel:

 Warum Ihr Sattel rutscht:

Das Kopfeisen bzw die Kammerweite und die Ortweite  können unterschiedliche Passformen haben.

Es kann passend, zu eng, zu weit oder zu eng und zu weit gleichzeitig sein. Oft kommt es gerade bei breiteren Pferden vor, dass ein Sattel ausgewählt wurde, der von der Form des Kopfeisens nicht passend gekauft wurde. Hier kommt es dann zu erheblichen Problem, von Rutschen bis zum Satteldruck.

Des Weiteren kommt es auch auf die Form des Kopfeisens an.

Die Winkelung und die Weite eines Kopfeisens müssen auf das Exteriur des Pferdes abgestimmt werden um dem Widerrist und den Dornfortsätzen ausreichend Platz zu lassen.

 

Zudem gibt es  unterschiedliche Taillierungen der Sattelbäume.

Hier achten wir darauf, dass die Taillierung nicht zu schmal ist und

damit dem Pferd die Wirbelsäule quasi einquetscht ( oder es zu einer

Brückenbildung kommt). Hierbei braucht der Reiter keine Angst haben,

zu breit zu sitzen. Unsere Sättel geben immer ein schmales Sitzgefühl,

auch bei einem breiteren Sattelbaum.

Selbstverständlich spielen bei der Auswahl eines passenden Sattels

noch weitere Sattelkriterien eine große Rolle. Jedoch haben wir uns hier

zunächst auf diese beiden Punkte eingeschränkt.

Vorher / Nachher im Vergleich

Ein passender Sattel kann der Weg sein, ein Pferd wieder in einen guten Tragezustand zu bringen, wenn man richtig reitet und dem Pferd eine optimale Haltung bietet. 

Sattelgurtanproben:

Aus hygienischen Gründen bieten wir keine Sattelgurtanproben an. Wir messen vor Ort die benötigte Länge des Sattelgurtes aus, der zum aktuellen Bauchumfang Ihres Pferdes passt.

Wir können keine gebrauchten Sattelgurte zurücknehmen.

Bitte halten Sie, wenn Sie keinen Sattelgurt kaufen möchten immer passende Sattelgurte möglichst in unterschiedlichen Längen bereit.

Korrekte Länge eines Kurzgurtes

Zu einer Sattelanpassung gehört auch immer eine korrekte Sattelgurtanpassung.

 

Gerade im Bereich der Kurzgurte findet man leider überwiegend viel zu kurz gewählte Gurte und oftmals auch nicht der Anatomie korrekt ausgewählte Formen.

 

Der Nachteil bei Kurzgurten liegt vor allem darin, dass die Schnalle viel eher an sehr empfindliche Stellen am Brustkorb des Pferdes zum Liegen kommt und somit drückt und das Pferd massiv in der Bewegung einschränken kann. Das Pferd kann neben Taktproblemen auch Lahmheiten entwickeln, hier insbesondere Schulterlahmheiten.

 

Falsche Gurtform/ falsche Gurtlänge:

Richtige Gurtform & richtige Länge für einen Kurzgurt:

Es kreuzen sich in der Sattelgurtlage unter anderem der M. triceps brachii und der M.latissimus. Neben der Länge des Gurtes ist auch oftmals zu beobachten, dass Reiter viel zu schmale Gurte verwenden. Somit ist auch hier neben den erwähnten Problemen zusätzlich eine mangelhafte Druckverteilung gegeben. Der Kurzgurt liegt direkt, nicht wie ein Langgurt auf dem Pferdekörper.

Wir unterscheiden zwischen 4 Pferdetypen.

  • Anatomic: Für Pferde mit gut ausgeprägter Gurtlage, weit genug vom Ellenbogen des Pferdes entfernt. Der Gurt ist vorne und hinten im Ellenbogenbreich etwas zurückgeschnitten.
  • Asymmetric: Für Pferde mit etwas näher am Ellenbogen gelegener, oder wenig ausgeprägter Gurtlage, bei der der Gurt eher die tendenz hat, etwas zu weit nach vorne zu liegen zu kommen. Der Gurt ist im Ellenbogenbereich vorne stark zurückgeschnitten.
  • Mondgurt: Für Pferde mit meist kurzem Rücken un weitem Rippenbogen und/oder sehr schmaler Brust, tendiert der Gurt eher nach vorne zu rutschen. Diese Form nimmt die Rippenwölbung auf, so dass der Gurt nicht nach vorne rutschen kann.
  • Athletico: Für Pferde mit athletischem, keilförmigen Bau. Der Schnitt des Gurtes verhindert ein rückwärstrutschen des Gurtes und des Sattels.

Bei der Auswahl des richtigen Gurttyps ist die korrekte Länge ( !!!!) genauso wichtig!

Oben rausgewachsen, Unten wieder neu angepasst

“ Eine Besattelung eines Jungpferdes kann zunächst einmal mit einem nicht so gut passenden/ „teuren“  Sattel vorgenommen werden, weil es der erste Sattel ist und das Pferd noch wächst. Da lohnt es sich noch nicht“

Das war einmal. Heute ist man glücklicherweise so weit, dass diese Meinung nicht mehr all zu verbreitet ist.

Denn auch ein junges Pferd benötigt gleich von Anfang an einen Sattel, der  ihm ein uneingeschränktes und schmerzfreies Tragen des Reiters ermöglichen kann.

Um ein Pferd vor Langzeitschäden zu schützen und die Tragfähigkeit des Reitergewichts zu erhalten müssen auch Jungpferde von Anfang an einen absolut passenden Sattel haben.

Nun kann es also wieder weiter gehen mit der Ausbildung und natürlich auch mit der Entwicklung. Hier ist nun noch mit einer deutlichen Definition von Muskulatur zu rechnen, rein von der Rasse her geht da ja noch was von der Breite.

Aber auch das können wir mit diesem wirklich tollen Sattel kompensieren!

Es loht sich also, auch einem Jungpferd einen passenden Sattel zu gönnen.

 

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