Mobile Sattelberatung - Deine Sattlerei in Friesland
Mobile Sattelberatung - Deine Sattlerei in Friesland   

Kurz Notiert!

Ich habe mit der Pferdereha Friesland Antje Wirtz einen Postcast sowie ein Video zusammengestellt, wie ich arbeite:

 

 

 

 

 

Sattelservicearbeiten
 
Ich glaube vor 4 Jahren habe ich diesem Pferd einen Sattel verkauft.
Der Wallach hatte immer starke Sattel- und Rückenprobleme.
Vor der Sattelanprobe erfolgte zunächst auf meinen Wunsch ein Röntgenbefund. Ich wollte einfach wissen, ob ich eine Chance habe gute Arbeit zu leisten.
Der Befund fiel reittauglich aus und somit passte ich seinen Sattel an.
Die Probleme wurden weniger, vor allem saß der Sattel auch da wo er sitzen sollte.
Er wird regelmäßig chiropraktisch vorgestellt, idealerweise diesmal vor dem Satteltermin.
Die Befunde deckten auch den Sattelbefund. Ich war total happy, weil die "Mängel" gut übertragbar waren.
 
Das Polster war mittlerweile unregelmäßig, der Schwerpunkt des Sattels stimmte nicht mehr mit dem des Pferdes überein. Insgesamt war der Sattel etwas schwammig.
 
Der Sattel wurde fachgerecht vor Ort wieder auf das Pferd angepasst.
Alle mangelhaften Punkte wurden bearbeitet.
Die dynamische Kontrolle ist unfassbar wichtig!
 
Wie die Kundin selber sagte, ist es schon toll wie veränderbar der Sattel ist.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kurzer Kundenbericht!
 
Hallo Ann-Christin,
 
du hast uns mit deiner kompetenten, ehrlichen und freundlichen Art umgehend überzeugt. Und, dass die Entscheidung Früchte getragen hat, sehen wir deutlich an der Entwicklung unseres Pferdes. Wenn du sie jetzt sehen würdest, müsstest du zwei Mal hingucken :-)
Deshalb möchte ich dir ein großes Lob aussprechen und habe das gerne innerhalb eines Feedbacks gemacht!
Natürlich darfst du die "Feedback-Geschichte" veröffentlichen! Ich habe dir das Dokument angehängt und die Stellen makiert, die du raussnehmen kannst (gelb = meine persönlichen Daten, grün = die Frage nach dem Dressursattel).
 
Es wäre schön, wenn viele Reiter ihre Sattelsituation überdenken und damit ihren Pferden helfen können!
 
 
" Liebe Ann-Christin, du hast uns mit deiner kompetenten, ehrlichen und freundlichen Art umgehend überzeugt. Und, dass die Entscheidung Früchte getragen hat, sehen wir deutlich an der Entwicklung unseres Pferdes. Wenn du sie jetzt sehen würdest, müsstest du zwei Mal hingucken ?
Deshalb möchte ich dir ein großes Lob aussprechen und habe das gerne innerhalb eines Feedbacks gemacht!"
Und los geht es, viel Spaß beim Lesen:
" gesehen. Geritten. Verliebt. Gekauft. Jeder kennt es, oder?
Aber die Kombi - unerfahrene Freizeitreiterin. Junges Springpferd. Stute. Gesehen. Geritten. Verliebt. Gekauft - ist eher selten und wird von vielen Reitern mit Kopfschütteln unterstützt.
Ambitionen? Natürlich hatten und haben wir Ambitionen. Wir wollten ein Team sein, zusammen Spaß haben, das Gelände erkunden und springen – ja, springen! Zusammen einen Parcours bewältigen... davon träumte ich!
Was andere dazu sagten, das war uns egal.
Schließlich ist meine Stute im Juni 2017 bei uns eingezogen. Wir tasteten einander ab und begangen gemeinsam die Welt zu erkunden. Stangen? Hunde? Führanlage? Wald? Alles war zu gruselig für sie. Viel Liebe, Durchsetzungsvermögen und Bodenarbeit schenkte ihr Vertrauen.
Natürlich hat unsere Arbeit nicht nur am Boden stattgefunden. Anhand der Dressurarbeit sollte Greta die Grundlagen des Springens lernen. Wir kreisten so einige Runden im Dressurviereck und haben den einen oder anderen Sprung mitgenommen. Greta vertraute mir immer mehr und ich glaubte, dass wir dabei waren ein Team zu werden.
Es kam der Tag an dem sich alles veränderte. Meine Stute begann während des Sattelns zu verkrampfen und während des Reitens zu blockieren, sie drückte ihren Rücken weg und war alles andere als losgelassen.
„Stur ist sie“, „das ist das Alter. Setz dich durch.“ Ich wollte, dass wir diese Phase überstehen und weiterkämpfen. Von Woche zu Woche wurde alles nur noch schlimmer. Sie war sichtlich unzufrieden und ging keinen Schritt vorwärts. Ihre Muskulatur nahm ab und unser gemeinsamer Traum schien in weite Ferne zu rücken. Ich wollte diese Situation nicht mehr akzeptieren und suchte Rat bei meinem Sattler. Die Sättel seien in Ordnung. Ja – sie würden sogar mehr als perfekt passen.
Obwohl das Pferd an Muskulatur abnahm, wurde nichts am Sattel verändert. Eine Röntgenaufnahme ihres Rückens sollte Aufschluss geben. Die Diagnose „Kissing Spines“ war an dieser Stelle meine größte Sorge. Diese konnte mir glücklicherweise genommen werden. Ihr Rücken sei „vorbildlich“, er war allerdings sehr verspannt.
Woher kamen die Schmerzen? Diese Frage beschäftigte mich einige Tage.
Obwohl ihre Sättel in Ordnung gewesen sein sollten, wollte ich eine zweite Meinung zu diesen einholen. Gesagt, getan... einige Recherchestunden brachten mich zu einer Sattlerin, bei der ich mich umgehend verstanden fühlte. Während unseres Telefonats sagte sie, dass sie das Problem verstehe aber nicht versprechen könne es zu lösen. Im Gegensatz zu anderen Sattlern, war dies die allererste ehrliche Meinung. Am Tag des Termins kristallisierte sich innerhalb weniger Sekunden heraus, dass meine Sättel eine Katastrophe gewesen waren. Sowohl die Kammerweite, die Gewährleistung von Schulterfreiheit und die Aufpolsterungen entsprachen nicht den Anforderungen eines passenden Sattels. Kein Wunder, dass Greta nicht mehr vorwärtsgehen wollte. Jeder Schritt muss ihr Schmerzen bereitet haben.
Meine Sattlerin nahm sich Zeit und vermaß meine Stute. Dabei erklärte sie mir, wie ihr Körper konzipiert ist. Wo Schwachstellen und Stärken liegen und wie diese gefördert werden können. Sie erklärte mir, dass ich einen Sattel ausprobieren könne, der die Anforderungen an ihren Körper erfüllen würde. Zum Probereiten haben wir ihr einen Seabis Sattel aufgelegt. Natürlich bin ich skeptisch gewesen. Wie kann ein Sattel von jetzt auf gleich die vergangenen Monate verändern?
Nach einigen geführten Schrittrunden rückte der Moment näher. Tief durchgeatmet gab ich die Hilfe zum antraben. Und dann? Das Pferd trabte. Ich konnte unser Glück nicht fassen. Natürlich ist sie sehr wackelig und unsicher gewesen. Ich denke, dass sie sicherlich erstmal selber begreifen musste, dass ihr das laufen keine Schmerzen bereitete.
Und was macht das Pferd? Sie lief nicht nur, nein sie schnaubte auch nach kurzer Zeit kräftig ab. Von diesem Moment an veränderte sich unsere tägliche Arbeit. Sie wurde immer motivierter und wollte vor neue Aufgaben gestellt werden. Dabei nahm ihre Muskulatur zu und sie entwickelte immer mehr Kraft.
Zu Beginn der grünen Saison sollte es nun so weit sein: Wir fuhren zu unserem ersten Turnier. Unser Sattel, das Vertrauen zueinander und unser Ansporn niemals aufzugeben ermöglichte, dass wir unsere erste Null-Runde eines E-Springens absolvieren konnten. Für einige mag dies nichts Besonderes sein, doch für uns war es das.
 
(....)  dass Ihr Sattel unsere gesamte Situation verändert hat. Wo würden wir stehen, wenn wir Sie nicht gefunden hätten?
(...) überdies kann ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen mitzuteilen, dass Sie sowohl tolle Produkte als auch einen fantastischen Service anbieten. "
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf wieviel Quadratzentimeter möchtest du reiten?

Wenn das Pony oder Pferd für den Reiter zu klein ist würde ich, möchte man dennoch in dieser Kombination Reiten den Fokus auf die Wahl der richtigen Sitzgröße und Kissen setzen.
Anbei ein Gastbeitrag der Firma Massimo Sättel:

Kann ich einen 20er Sitz mit 18er Kissen haben? ?

Diese Frage erreicht uns des öfteren.
Ursprung ist hier: Die Pferderücken werden kürzer.
Die Reiterpopos größer.

In solch einem Fall sollte man sich als Reiter eine Frage stellen: Sind mein Pferd und ich Körpertechnisch kompatibel?

Ein kurzer Rücken wird gerne als Lastenträger verkauft.
Aber auch ein kurzer Rückenmuskel bleibt ein Schwing- und kein Tragemuskel.
Der Rückenmuskel des Pferdes muss vom Boden aus trainiert werden, damit er uns tragen kann.
Die Bodenarbeit ist für Pferd und Reiter eine hervorragende Fitnessarbeit und beschert dem Reiter ungeahnte Kondition (hier schreibt die Erfahrung ?)

Zurück zur Eingangsfrage:
Kann ich einen 20er Sitz mit 18er Kissen haben?

Antwort: Leider nein.

Die Auflagenlänge ist abhängig von Kissenart, Sattelbaum und Sitzgröße.
Diese vier Faktoren hängen zusammen.
Durch die Kissenwahl (Keilkissen oder französische Kissen), kann ich die Kissenlänge variieren und somit die Auflagenlänge.
Die Kissen sind von der Sitzgröße abhängig.
Die Sitzgröße bestimmt somit die Auflagenlänge.
Je größer der Sitz, desto größer die Kissen, desto größer die Auflagenlänge.
Kleine Fläche oben - große Fläche unten. Stabilität für den Sattel, kein kippen und kein wippen.
Ein Trapez mit einem kleinen Dach und einem stabilen, breiten Fundament.

Würden wir die Kissen einkürzen, würde der Druck des Reiters stark auf einer kleinen Fläche am Pferderücken konzentriert.
Große Fläche oben - kleine Fläche unten.
Instabilität, punktueller Druck, Kippen und wippen
Ein Trapez mit großen Dach und schmalen Fundament.

Wenn Du also einen großen Sitz brauchst, dann suche nach einem Sattel mit französischen Kissen.
Ist die Beinlänge bestimmend für die Sitzgröße, dann kannst du ggf einen Tiefsitzer wählen.
Ist das Gesäß bestimmend für die Sitzgröße, dann kann es helfen nach einem Flachsitzer zu suchen, da dieser mehr Raum bietet.

 

 

 

 

 

 

 

Ich habe vom Hersteller "XYZ" Ihre Adresse bekommen und möchte gerne einen Sattel kaufen!

Das ist erst einmal schön, dass du den Weg zu mir gefunden hast.

Ich biete ein relativ gut sortiertes, aber auch breites Sortiment unterschiedlicher Marken und Hersteller an.

Ich bin dennoch ein freier Mensch und entscheide frei, was ich meinen Kunden anbieten möchte. Dies bespreche ich im Idealfall auch vorab mit dir als Kunde und immer, wirklich immer kommt eigentlich die Frage" was haben Sie denn noch so im Angebot?"

 

Vielleicht kann es sein, dass es auch noch andere Alternativen zu der Marke "XYZ" gibt und es mir und dir unter Umständen am Ende doch sehr viel leichter machen wird.

 

Warum ist das so?

Ich möchte nicht um jeden Preis unbedingt den "Nimbus3000" von "XYZ" verkaufen, weil "XYZ" meine Kontaktdaten vermittelt hat, wenn der "Nimbus3000" eben doch nicht so optimal sein sollte.

 

Denn - das gibt nur jede Menge Ärger und was sollte ich davon haben? Mal abgesehen, was du als Kunde davon hast?

Du wirst dich fragen, war das jetzt die richtige Entscheidung? Hätte ich nicht doch noch was anderes probieren sollen außer die Serie von "XYZ"?  Der "Nimbus3000" ist ja schon toll gewesen, uns so kurz - und das ist auch laut Hersteller der einzige Sattel, der für mein Pferd passt?!

Ähm - nö. Es gibt sicher eine Auswahl an Sätteln für fast jedes Pferd.

 

Ich als Ansprechpartner bin also nach Kauf auch der Erste, den du als Kunde kontaktierst, wenn du nicht zufrieden bist. Und unzufriedene Kunden sind nicht das Ziel.

In diesem Sinne darf es dann gerne auch mal etwas mehr sein als nur "XYZ".

 

 

 

 

Hier kannst du mich erreichen

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